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Kalte Attacken

Auf vielfachen Wunsch möchte ich in dieser Rubrik mal auf die sogenannten "kalten Attacken" eingehen, da diese Art von Clusteranfall meist sehr wenig beachtet wird.
Ich selbst konnte dieses Phänomen bei mir nie beobachten und kann deshalb nur von den Erfahrungen anderer Betroffenen berichten.
Wenn ich bei der Recherche wichtige Details übersehen habe schreibt mir das bitte per E-Mail, bzw. erläutert dies in meinem Gästebuch. Nur durch eure Mitarbeit kann ich die Seite so aktuell wie möglich halten.

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Im Unterschied zu den normalen "heißen Attacken" treten bei der kalten Attacke zwar alle Symtome eigenständig auf, es werden allerdings keine Schmerzen in der betroffenen Gesichtshälfte verspürt.
Im Klartext heißt das: Man hat die typischen Begleiterscheinungen z.B. tränt das Auge, die Nase läuft, die Kopfhaut kribbelt, man verspürt heftige Unruhe, das Gesicht schwitzt etc., aber der Schmerz kommt nicht durch - man hat Clusterattacken ohne Schmerzen.

Auslöser für die kalten Attacken können alle Trigger sein die auch eine schmerzhafte CKS-Attacke auslösen. Auch wird berichtet daß sich bei erfolgreichem Einsetzen von Prophylaktika, wie zum Beispiel Cortison oder Verapamil, die Anzahl der schmerzhaften Attacken dezimiert, die Summe der kalten Attacken dagegen ansteigt.

Behandeln kann man diese Anfälle mit den gleichen Medikamenten wie eine "normale, heiße Attacke", dass heißt in erster Linie mit Sauerstoff, aber auch mit Triptanen. Allerdings finde ich es nicht sinnvoll bei einer schmerzfreien Attacke Imigran zu spritzen, aber das muss jeder Betroffenen selbst entscheiden. Da ich selbst, wie oben schon beschrieben, nicht von kalten Attacken betroffen bin, kann ich nicht beurteilen inwieweit diese Anfälle "nur nervig" sind, oder ob sie den natürlichen Tagesrhytmus extrem beeinträchtigen.

Als Fazit möchte ich jedem raten der sich auch mit kalten Attacken herumschlagen muß: "Führt ein Kopfschmerztagebuch und tragt auf jeden Fall auch die kalten Attacken ein. Sprecht auch mit eurem Neurologen über diese Anfälle."
In der Vergangenheit haben die kalten Attacken viel zu wenig Beachtung bei der allgemeinen Problematik des CKS gefunden. Je mehr über die Krankheit herausgefunden wird - und auch hier zählt jede Kleinigkeit - umso größer ist die Chance das CKS irgendwann heilbar ist.

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